Digitales Mindset als Erfolgsfaktor

Frau betrachtet das Logo der Firma ONESTOPTRANSFORMATION.
Das Jahr 2020 – eine Zeit der Umbrüche und einschneidender Veränderungen. Mit dem der Start der Corona-Krise wurde die Gesellschaft auf eine harte Probe gestellt. Dabei kamen Defizite und Entwicklungsfelder der deutschen Wirtschaft klar zum Vorschein. Im Hinblick auf die Digitalisierung ist man nämlich noch lange nicht am Ziel angekommen. Diese schonungslose Wahrheit macht vor keiner Branche halt, vor keinem Konzern und ist resistent gegenüber jeglichen oberflächlichen und kurzsichtigen Digitalisierungsmaßnahmen. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern bedarf es einem langfristigen Umdenken und damit einer Befähigung jedes Einzelnen im Zuge des digitalen Wandels. Das Fundament hierfür ist der Ausbau des digitalen Mindsets basierend auf sechs personenbezogenen Mindset-Ausprägungen. Dabei sind die Potentiale des digitalen Mindsets keinesfalls abstrakt. Sie sind greifbar und ökonomisch messbar. Einen umfassenden Einblick in diese Thematik bietet eine aktuelle Studie von ONESTOPTRANSFORMATION im Rahmen einer branchendifferenzierten Untersuchung

Auswirkungen des digitalen Mindsets auf die unternehmerische Wertschöpfung

Das digitale Mindset ist weitaus mehr als „nice to have“: Entsprechend den Ergebnissen der Studie bildet das digitale Mindset einen erfolgskritischen Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Eine besondere Stellung nehmen hierbei die beiden Mindset-Ausprägungen Offenheit & Agilität sowie Proaktivität & unternehmerische Handlungsorientierung ein. So zeigen beide Dimensionen einen signifikant positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Dabei belaufen sich die Wertschöpfungspotentiale pro Mindset-Dimension in einem Zeitraum von 8 Jahren für den deutschen Mittelstand auf 5,44 Mrd. € für die Mindset-Dimension Offenheit & Agilität und auf 6,80 Mrd. € für Proaktivität & unternehmerische Handlungsorientierung. Zudem zeigt eine zunehmende Ausprägung beider Mindset-Dimensionen eine positive Auswirkung auf die Bereitschaft der Unternehmen für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.

Positive Wechselwirkung des digitalen Mindsets mit den Mitarbeitern

In Anbetracht der empirischen Befunde konnte zudem festgestellt werden, dass alle sechs Mindset-Dimensionen einen signifikant positiven Einfluss auf den Faktor „Beschäftigungsentwicklung“ aufweisen und damit auf die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen. Positive Interdependenzen zeigen sich darüber hinaus in einer Betrachtung der Arbeitszufriedenheit. Besonders auffallend verhalten sich in dem Zusammenhang die Dimensionen Kreativität & Gestaltungsmotivation und Offener Umgang mit Scheitern. So wird bei einer wachsenden Ausprägung beider Mindset-Ausprägungen eine 20 prozentige Steigerung der Arbeitszufriedenheit erwartet.

Ausblick: Mit digitalem Mindset in Richtung Innovation und Zukunftsfähigkeit

Ausgehend von den zentralen Erkenntnissen der Studie stehen die Unternehmen und Entscheider dennoch vor der zentralen Frage nach dem „Wie“: Wie können Individuen, Teams bzw. gesamte Organisationen für erfolgskritische Aufgaben ausgerichtet werden? Wo stehen eigentlich die einzelnen Mitarbeiter und wie gestaltet man ihren Weg zum Ziel-Mindset? Der Schlüssel zum Erfolg liegt im individualisierten Lernen. An dieser Stelle wird der starke Kontrast zwischen traditionellen und neuartigen Ansätzen sichtbar. Entgegen dem klassischen Gießkannenprinzip fokussiert sich das Lernen der Zukunft zunehmend auf das Individuum. So können basierend auf einer wissenschaftlich validen Standortanalyse des digitalen Mindsets einzelner Mitarbeiter, individualisierte Lernpfade entwickelt werden. Die angeführte Individualität zeigt sich auch in der Aufnahme der Lerninhalte. Dabei muss der Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, die Lerninhalte in den Alltag optimal integrieren zu können. Generierung positiver Erfahrungswerte des Individuums im gesamten Lernprozess werden zudem durch Vermeidung von Überforderung und Komplexität erreicht. Besonders erfolgswirksam erweist sich an dieser Stelle der Micro Learning Ansatz.
Im Umgang mit rasanten Veränderungen kann das Individuum letztendlich entscheiden auf welche Art und Weise der Wandel zu bestreiten ist. Man kann die Betrachtungsweise auf Defizite richten oder aber auf Chancen und Potenziale. So stellt auch die Corona-Krise die Gesellschaft zwar vor große Herausforderungen, im gleichen Zuge bietet sie aber auch die Möglichkeit zur Neuorientierung. Mit dem Ausbau des digitalen Mindsets steht nun den Individuen und Organisationen die Möglichkeit offen, die Rolle des passiven Zuschauers abzulegen und zum aktiven Gestalter der Zukunft zu werden.
Über den Autor: Die Onestoptransformation AG aus Nürnberg unterstützt ihre Kunden in den vier Geschäftsbereichen Diagnostics, Academy, Recruiting und Consulting bei der Potentialentfaltung der Mitarbeiter im Kontext der Bedürfnisse der digitalen Arbeitswelt. Ausgangspunkt sind individuelle Ergebnisse aus dem Digital Competence Indicator (DCI), einem eigens entwickelten wissenschaftlich validen Analysetool, auf dem die endgeräteunabhängige Onlineplattform Mindset Indicator Academy (MIA) aufsetzt. Rekrutierung- und Beratungsleistungen runden das Portfolio von Onestoptransformation ab.

Schlagworte: Wissen, Digitalisierung, Digitales Mindset, Persönliche Entwicklung, Studie

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