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Mit Ernährung dem Stress entgegenwirken

Mit Ernährung dem Stress entgegenwirken 22.11.2019 - Davon, dass Menschen unter Stress dazu neigen, zu viel und auch das Falsche zu essen, haben Sie sicher schon gehört, es vielleicht sogar am eigenen Leib erlebt. Dabei sorgt einerseits der Stress dafür, dass Menschen zu Fastfood, Snacks und Süßigkeiten greifen, während diese ungesunde Ernährung ihrerseits Stress-Symptome begünstigt und verstärkt, was natürlich noch mehr Stress verursacht. Es ist ein Teufelskreis, den man jedoch durchbrechen kann. Schließlich kann man mit seiner Ernährung auch dem Stress entgegenwirken. Bestimmte Nahrungsmittel können Stresssymptome lindern.


Fastfood, Koffein und Alkohol sind purer Stress

Industriell verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte und viele Snacks enthalten unnatürlich viel Zucker, chemisch erzeugte Zusatzstoffe und viel Fett, das als Geschmacksträger fungiert. Gemeinsam mit Alkohol, Nikotin und Koffein stellen genau diese Stoffe eine Belastung für den Körper dar. Oft führt das eine zum anderen. Stress auf der Arbeit lässt wenig Zeit für die Auswahl der Nahrung und kaum Zeit fürs Kochen – Fertiggerichte, Teilchen vom Bäcker oder vermeintlich gesunde Salate mit fetter, zuckriger Sauce werden gekauft. Dazu kommt, dass der Stress den Schlaf negativ beeinflusst. Man ist müde und trinkt daher tagsüber mehr und mehr Kaffee, um fit zu bleiben. Am Wochenende versucht man mit Hilfe von Alkohol Entspannung zu finden, was aber natürlich auch wieder Stress für den Körper bedeutet. Sie wollen damit Schluss machen und Ihrem Körper endlich etwas Gutes tun? Am Stress auf der Arbeit können Sie vielleicht nicht direkt etwas ändern, aber durch die Umstellung Ihrer Ernährung können Sie zumindest für mehr Ausgeglichenheit und Energie sorgen.


Stresslindernde Lebensmittel

Wie also soll eine Ernährung aussehen, die den Stress bekämpft? Eines der Zauberworte lautet „ausgewogen“. Bringen Sie Abwechslung in Ihren Speiseplan. Wählen Sie jeden Tag etwas anderes und bringen Sie alle Arten von Lebensmitteln in Ihrem täglichen Ernährungsplan unter: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen (beispielsweise Naturreis statt weißem Reis oder Kartoffeln mit Schale statt Pommes) ... Überraschen Sie sich selbst! Aber die Abwechslung ist nicht alles. Greifen Sie vor allem zu frischen und rohen Lebensmitteln. Gemüse – gekocht und roh – sowie Obst sollten jeden Tag einen gewissen Teil Ihrer Ernährung ausmachen. Wenn Sie Stress haben, ist es umso wichtiger, dass die einzelnen Organe viele Vitamine erhalten. Ein besonderer Stellenwert kommt Vitamin B zu. Es wirkt ebenso wie Kalium und Magnesium als Beruhigungsmittel für die Nerven. Vitamin B ist wichtig, damit die Nerven einwandfrei funktionieren und sich regenerieren können. Magnesium ist ebenfalls gut für die Nerven und lindert das Krampfrisiko. Der menschliche Körper produziert unter Stress freie Radikale, welche den gesunden Zellen verschiedener Systeme auf Dauer gefährlich werden können. Daher sollte eine Anti-Stress-Ernährung Antioxidantien enthalten. Eisen, Zink, Vitamin C und E sind wichtig, weil sie entzündungshemmend wirken. Nicht zuletzt sollte eine Ernährung zur Bekämpfung von Stress auch essenzielle Fettsäuren enthalten.

 
Anti-Stress-Ernährung

Wer aus der Spirale von Stress und schlechter Ernährung, die dem Körper noch mehr Stress verursacht, ausbrechen will, kann sich also mit Als Anti-Stress-Food wirklich etwas Gutes tun. Als solche gelten alle diejenigen Lebensmittel, die Antioxidantien, Vitamin E und C, Eisen, Kalium und Magnesium enthalten. Essen Sie also so oft es geht grüne Gemüse, vor allem Spinat, Grünkohl und verschiedene Arten von Blattsalat. Darin sind sowohl Eisen, Kalium und Magnesium als auch die Vitamine B, C und E enthalten.

Grünes Blattgemüse wie insbesondere Spinat, Grünkohl und Salate, die sowohl B-Vitamine, Vitamin E als auch Magnesium, Kalium und Eisen liefern können zu hause vorbereitet und dann im Büro mit dem selbstgemachten (zuckerfreien) Dressing angemacht werden. Vollkornprodukte sind ebenfalls wichtige Lieferanten von Vitamin B, Kalium und Magnesium. Entscheiden Sie sich für Haferflocken, Quinoa, Amaranth und Vollkornreis oder Vollkornbrot statt der Variante aus Weißmehl. Auch Brötchen und zuckerfreies Müsli mit Vollkorn sind perfekt, um im Büro als Zwischenmahlzeit zu dienen. Statt Schokoriegeln oder Croissants ein Vollkornmüsli oder Nüsse – so tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und bekämpfen den Stress. Zu den besonders wertvollen Anti-Stress-Nahrungsmitteln gehören Avocados (diese haben nur leider eine sehr schlechte Umweltbilanz), Heidelbeeren, Brombeeren, Trauben und Himbeeren. Wer es etwas exotischer mag, kann Acai-Beeren, Gojibeeren und Aronia ausprobieren, die zur Zeit total im Trend liegen, daher aber auch recht teuer sind. Alle diese Beeren liefern viele Antioxidantien. Bananen und Aprikosen sind gute Kaliumlieferanten. In Sesam, Leinsamen, Mandeln, Paranüssen, Walnüssen und Sonnenblumen- oder Kürbiskernen stecken nicht nur Vitamine sondern auch essenzielle, wertvolle Fettsäuren. Auch die Öle, die aus diesen verschiedenen Nüssen und Kernen gewonnen werden, enthalten die guten Bestandteile. Walnussöl oder Leinsamenöl eignen sich hervorragend für ein Salatdressing. Roher Kakao enthält unheimlich viel Magnesium und Kalium. Beachten Sie aber, dass zum Beispiel Milchschokolade kaum Kakao enthält. Neben all diesen pflanzlichen Lebensmitteln sind auch bestimmte tierische Produkte gut gegen Stress. Fetter Seefisch, Putenbrust oder Quark sind wertvolle Nahrungsmittel, die wichtige Nährstoffe enthalten. Bei Stress ist es jedoch wichtig, dem Körper keine zusätzlichen Schadstoffe zuzuführen. Entscheiden Sie sich also gegen Fleisch aus der Massenproduktion, weil darin Antibiotika und andere Schadstoffe enthalten sind, die den Körper einer zu großen Belastung aussetzen. Wenn Ihre Ernährung erst einmal den Anti-Stress-Standards entspricht, wird es Ihnen auch viel leichter fallen, andere Faktoren zu bekämpfen. Wer sich ausgewogen ernährt, schläft deutlich besser und kann auch auf diese Weise dem Körper die Kraft geben, dem Stress standzuhalten.

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