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„Die Qualität des Projektmanagement hat immense Bedeutung für die Wirtschaftsleistung“

„Die Qualität des Projektmanagement hat immense Bedeutung für die Wirtschaftsleistung“ 22.09.2012 - Vier Fragen an Dr. Hans Stromeyer, Repräsentant der International Association of Project Managers IAPM, anlässlich der erstmaligen Verleihung des Awards „IAPM Project Manager of the Year“.


Am 20. September wurde erstmals der Award „IAPM Project Manager of the Year“ verliehen. Was hat die IAPM dazu bewogen, diese Auszeichnung ins Leben zu rufen?

Dr. Hans Stromeyer: Wir leben in einer Zeit, in der an der Umsetzung eines Projektes viele Spezialisten beteiligt sind, die an unterschiedlichen Orten und dabei meist auch in verschiedenen Ländern sitzen. Die Qualität des Projektmanagements hat von daher immense Bedeutung für die Wirtschaftsleistung. Dennoch gelten in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor Produktinnovationen als der große Motor der Ökonomie. Mit unserem Award wollen wir das unsere dazu beitragen, dass ein unternehmensorganisatorischer Bereich in den Fokus rückt, auf den es im Zeitalter der Globalisierung immer mehr ankommt.

Welche Kriterien muss ein „IAPM Project Manager of the Year“ erfüllen?

Dr. Hans Stromeyer: Die Vergabe beruht auf drei Kriterien, die der erste Preisträger Jörg Völler mit vorbildhafter Exzellenz erfüllt. Ein „IAPM Project Manager of the Year“ muss über umfassendes Wissen verfügen. Der Nachweis hierüber ist, dass er die Prüfung zum IAPM Certified Senior Project Manager mit Auszeichnung bestanden hat. Das zweite Kriterium sind seine Erfahrungen im Projektmanagement. Durch die Benennung von 5 Projekten, die er geleitet hat, erbrachte er den Nachweis hierfür. Als drittes Kriterium wird seine Fähigkeit, dieses Wissen in der täglichen Praxis anzuwenden, beurteilt. Hier spielen das persönliche Verhalten des Projektmanagers in seinem Umfeld, also die weichen Faktoren wie Kundenorientierung, Teamgeist und Führungsqualität, eine herausragende Rolle. Deshalb führen wir Interviews mit Managern, die den Preisträger aus der praktischen Zusammenarbeit ganz genau kennen.

Ist der Preis dotiert?

Dr. Hans Stromeyer: Ziel des Preises ist es, Projektmanager in die Öffentlichkeit zu stellen, die mit ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz zukunftsweisende Maßstäbe definieren. Der Preis will Unternehmen eine Orientierung geben, wie die Vorreiter arbeiten und weshalb es wichtig ist, die Qualität des Projektmanagements kontinuierlich zu optimieren. Da es uns darum geht, ein Bewusstsein für die wirtschaftliche Effizienz von Qualität zu schaffen, investieren wir unseren Etat in Öffentlichkeitsarbeit. Von daher ist der Preis nicht dotiert.

Der erste Preisträger kommt aus Deutschland. Wird er auch 2013 an eine Industrienation vergeben werden?

Dr. Hans Stromeyer: Da der Preis immer an eine Person vergeben wird, ist hier alles offen. Die IAPM denkt und agiert global. Es gibt zahlreiche Beispiele, wie sich Nationen aus dem Kreis der Entwicklungsländer in hoher Geschwindigkeit dem Niveau der Industrienationen annähern. Das bedeutet auch hier, dass das Projektmanagement in den Fokus kommen und eine herausragende Rolle spielen muss. Daher denken wir, dass wir relativ bald auch Preisträger aus diesem Umkreis haben werden. Wir sind der Auffassung, dass die Weltwirtschaft nur funktionieren kann, wenn diese Länder weiter aufholen und zu relevanten Märkten werden. Ich denke, dass unser Award hier im Lauf der Jahre einen ganz allgemeinen Trend widerspiegeln wird.


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