IAPM International Association of Project Managers

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Ergebnisse der IAPM-Zertifikantenbefragung 2015

Ergebnisse der IAPM-Zertifikantenbefragung 2015 20.10.2015 - IAPM-Zertifikantenbefragung 2015:
Knapp ein Viertel der IAPM-Zertifikanten erlebten nach der Zertifizierung klare Veränderungen in ihrer Karriere



Im März und April 2015 führte die IAPM International Association of Project Managers eine Befragung unter ihren Zertifikanten durch, deren Ergebnisse wir Ihnen heute präsentieren möchten. Zusätzlich haben wir alle Ergebnisse grafisch für Sie aufbereitet. Sie können die Ergebnisse hier herunterladen: www.iapm.net/uploaded_files/documents/certificate-holder-survey-2015-de.pdf

Wie schon 2013 gaben dieses Jahr Projektmanager in einer anonymen Umfrage Auskunft über ihre berufliche Situation, ihre Wünsche im Zusammenhang mit einer Qualifizierungsmaßnahme und ihre Zufriedenheit mit der IAPM. An der Befragung 2015 nahmen 122 Zertifikanten teil. Nach wie vor sind diese sehr zufrieden mit ihrem Verband: 97 Prozent sagen, sie würden die IAPM weiterempfehlen, 64 Prozent haben dies bereits getan.


Persönlicher und beruflicher Hintergrund

Hier spiegeln die Antworten die Realität des Berufsbildes Projektmanager wieder. Die Karriere startet in der Regel mit Mitte 20, ab einem Alter von 45 Jahren und älter widmen sich viele wieder anderen Aufgaben. Der Hauptteil der Befragten ist zwischen 35 und 44 Jahren alt. Das Jahresgehalt liegt meist im Bereich bis 80.000 €, mehr als 20 Prozent verdienen aber immerhin über 100.000 € im Jahr. Projektmanager werden zur überwiegenden Mehrheit von großen Unternehmen beschäftigt (59 Prozent der Befragten).
Eine spezielle Branche, in der besonders viele Projektmanager arbeiten, lässt sich nicht ermitteln.

Zertifizierung als Unternehmensstandard

Obwohl agiles Projektmanagement auf dem Vormarsch ist, sind die „klassischen“ Zertifizierungen nach wie vor am gefragtesten. 60 Prozent der Befragten und durch die IAPM zertifizierten Projektmanager hält ein Zertifikat als Cert. Senior Project Manager, rund ein Viertel ist als Cert. Project Manager zertifiziert. Es lässt sich deutlich erkennen, dass die Projektmanager vor allem Wert auf höhere Qualität und bessere Karrierechancen legen: 83 Prozent der Befragten gaben einen dieser beiden Gründe als Hauptziel der Zertifizierung an, rund drei Viertel der Befragten machte die Zertifizierung auf eigenen Wunsch. Auf der anderen Seite ist eine Zertifizierung für 17 Prozent der Befragten im Unternehmen Pflicht.


Prüfungsvorbereitung und die Folgen der Zertifizierung

Fast die Hälfte der befragten IAPM-Zertifikanten bereitete sich über ein Präsenztraining auf die Zertifizierung vor, knapp 20 Prozent nutzten den PM Guide 2.0 der IAPM. Mehr als 50 Prozent benötigten für die Prüfungsvorbereitung bis zu 14 Tagen, 35 Prozent zwischen 15 und 30 Tagen. Nur 14 Prozent der Befragten benötigten mehr als 30 Tage für die Vorbereitung, 98 Prozent der Befragten bestanden die Prüfung beim ersten Durchgang.
24 Prozent der Zertifikanten erlebten nach der Zertifizierung eine Veränderung, die sich entweder in einem besseren Gehalt oder einer höheren Position im Unternehmen zeigte.


Agiles Projektmanagement weiter auf dem Vormarsch

Knapp die Hälfte der Befragten hat schon einmal in einem agilen Projektumfeld gearbeitet. Dies zeigt, dass die Anwendung agiler und hybrider Projektmanagement-Methoden weiter auf dem Vormarsch ist. 12 Prozent der Befragten sind sich nicht sicher, ob sie schon einmal mit agilen Methoden gearbeitet haben, was verdeutlicht, dass es in diesem Segment trotz allem noch Aufklärungs- und Nachbesserungspotenzial gibt.
Etwas mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet überwiegend in nationalen Projekten, 31 Prozent gaben an überwiegend in internationalen Projekten zu arbeiten. Beim Rest hält es sich die Waage. Somit arbeitet rund ein Drittel der durch die IAPM zertifizierten PMs überwiegend in internationalen Projekten, wobei das vorbereitende Training zum Cert. International Project Manager und die darauffolgende Zertifizierung eine wichtige Hilfestellung sein kann.


Präsenztraining schlägt E-Learning

Obwohl E-Learning in vielen Bereichen mehr und mehr, u. a. auch von Universitäten, eingesetzt wird, bevorzugen nur 17 Prozent der Befragten diese Art der Wissensvermittlung im Vergleich zu einem vorbereitenden Seminar über einen PM-Trainer. 54 Prozent der Befragten wären aber bereit, für zielführende E-Learning-Kurse zu bezahlen. Fast ein Drittel ist in diesem Punkt unentschieden, 28 Prozent haben auch noch nie an einem teilgenommen.


Die IAPM profitiert von ihrem Netzwerkgedanken

Werbung in Onlinekanälen oder die Präsenz in sozialen Netzwerken hat rund 20 Prozent der Befragten auf die IAPM aufmerksam gemacht. Fast die Hälfte der Zertifikanten aber erfuhr über persönliche Empfehlung von der IAPM, ein weiteres Viertel in einem Vorbereitungstraining.
Die Empfehlungsquote der IAPM ist sehr hoch: 97 Prozent würden die IAPM weiterempfehlen, 64 Prozent haben das bereits aktiv getan.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und unseren Zertifikanten und freuen uns, auch weiter mit Ihnen den Netzwerkgedanken der IAPM in die Tat umsetzen zu können.
 

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