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Scrum als Karrierebremse? Aktuelle Befürchtung vieler Test-Manager ist unbegründet.

07.11.2012 - Vom 19. November bis 22. September werden auf der internationalen Fachkonferenz „Agile Testing Days 2012“ in Potsdam Softwareentwickler, -architekten, -designer und -tester über Trends, Techniken und Innovationen im Scrum-Umfeld diskutieren. Erwartet werden 400 Teilnehmer – doppelt so viele wie bei der ersten gleichnamigen Konferenz vor drei Jahren.

Der kontinuierliche Anstieg des Interesses dokumentiert, dass sich immer mehr Software- und IT-lastige Unternehmen vom klassischen Projektmanagement verabschieden und auf Scrum umstellen. Unerfreuliche Begleiterscheinung dieser Entwicklung: Unter angestellten IT-Spezialisten ist eine zunehmende Verunsicherung zu beobachten. Speziell Test-Manager befürchten, durch den Umstieg auf agile Projektorganisation verdrängt zu werden. Bedeutet Scrum für sie tatsächlich ein Karrierehemmnis? André Häusling, Karriereberater für IT-Profis im Scrum-Umfeld, hat diese Frage in der Zeitschrift „Computerwoche“ mit einem klaren Nein beantwortet.

"Auch in agilen Teams werden hervorragende Tester gebraucht", schreibt der Branchen-Insider und rät Test-Managern, sich eigeninitiativ mit dem Thema Scrum zu beschäftigen und eine entsprechende Zertifizierung abzulegen. Das IAPM-Zertifikat „Certified Scrum Manager“ dürfte hierbei besonders attraktiv sein, da mit nur einer Prüfung alle Aufgaben bzw. Rollen des Scrum abgedeckt werden und die bei anderen Anbietern übliche Pflicht zu einer späteren, kostenpflichtigen Re-Zertifizierung entfällt. André Häusling bestätigt in der „Computerwoche“ zudem, dass sich die finanzielle Investition einer Zertifizierung lohnt. „Im agilen Umfeld“, so der Inhaber der Personalberatung „Scrumjobs“, sind Test-Manager mit Kompetenz fürs Agile „sehr gefragt und Jahresgehälter bis 80.000 Euro und mehr möglich.

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